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SEO – PR

Public Relations für Webseiten

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Themenrelevante Links

Auf Abakus diskutiert man gerade wieder, ob Themenrelevante Links wichtig für das Google-Ranking sind.

Selbstverständlich sind themenrelevante Backlinks gut für das Ranking, Sie sind gut für die Besucher, die darüber finden, was sie wollen. Sie sind gut für die Suchmaschinen, die darüber clustern können. Sie sind gut für die Linkgebende Seite, die sich darüber in ein thematisches Umfeld einordnen kann. Sie sind das natürliche Netz. Sie sind gut für das Netz.

Linktausch ist das unnatürliche Netz. Man braucht ihn nur um Schwächen in den Suchalgos der Sumas zur Manipulation der Ergebnisse zu nutzen. Die Seiten sollen – ganz aus persönlichem Ehrgeiz oder privatinteresse – halt schneller wachsen. Linktausch ist Doping im Netz.

Die SuMas versuchen, das natürliche Netz abzubilden und zu werten. Manchmal machen sie das gut, manchmal schlecht. Natürlich haben sie Linktausch zum Zwecke des Dopings für einzelne Seiten den Kampf angesagt – genauso wie sie es vorher bei Doorway-pages, Meta-Spam, Keywordstuffing, versteckten Text und anderen Sachen gemacht haben. Immer gabs ein paar Webmaster, die das nicht wahrhaben wollten. und die gleichen haben nachher hier im Foum rumgejammert, wenn ihre lange Zeit gut gedopten Seiten auf einmal nicht mehr gewollt waren.

Ich erinnere mich daran, das vor 1-2 Jahren hier viele enttäuscht erklärten, man können nicht mehr ohne großes Geld gut ranken – gerade war der Linkkauf aufgekommen. Es gab heiße Diskussionen darum, das Kauflinks sowieso nie erkannt werden können. Da hat jetzt die Realität die Diskutanten etwas überholt…

Vorrausschauende Webmaster stellen sich in Ihrem Verhalten schon vor der Änderung eines Algos auf das ein, was nachher übrigbleibt. Linktausch, der offensichtlich nur gemacht wird, um Seiten zu dopen – und das ist der allergrößte Teil – wird nicht übrigbleiben. Seiten, die als Referenz immer mal wieder empfohlen werden und die selber auf Spezialisten linken werden davon nicht betroffen sein.

Die Frage ist nicht, ob themenrelevante Links gut für das Google-Ranking sind – sondern wann und in welchem Umfang andere Links schädlich werden – oder schon sind. Der Linkaufbau, der vor 2 Jahren noch klug war, ist heute die Zeit nicht mehr wert.

PR Update Okt. 2007: Erdbeben oder alles beim Alten?

Freitagabend war es soweit – das von vielen lang ersehnte Toolbar-PR update wurde mit ein paar Monaten Verspätung eingespielt. Zwischen die „Kann-Ich-Bestätigen-Meldungen“ in den einschlägigen Foren mischte sich schnell die Ernüchterung der Vorfreude auf wachsende PR-Balken: Irgendwas war anders als sonst, das gewohnte klettern des Toolbar-PR-Balken blieb – zumindest im SEO-Umfeld – bei vielen aus. Im Gegenteil: Die Toolbar-PR-Anzeige fällt bei vielen.

3 Tage vorher war schon ein kleines „Vorbeben“ zum PR update geschehen: Webseiten, die als Linkverkäufer gelten, hatten massive Abwertungen in der Toolbar erhalten. Von der SEO-Welt wurde dies als Warnschuss aufgefasst, da sich in den SERPS wieder mal nichts geändert hatte.

Stichtag für das Toolbar-PR-Update war jedoch irgendwann um den 2.Oktober. Das kleine „vorgezogene Toolbar-PR-Update“ für die bösen Buben hat also eher nichts mit den aktuellen Verschiebungen des grünen Balkens zu tun und kann wohl als PR-Getöse der Google-Linkkauf-Jäger verstanden werden.

Aber was war denn nun passiert, das dem grünen sprießen ein Ende bereitet hat? Verschiedene Ansätze dazu werden im Moment diskutiert.

Sistrix hat mit seiner gewohnten analytischen Herangehensweise erst einmal darauf hingewiesen, das sich das Erdbeben nicht quer durchs (deutsche) Netz gezogen hat. Die späte Einwertung einiger „nofollow“ links habe bei einigen SEO-Nahem Webseiten zu starkem PR-Verlust geführt und diese in Folge quer durch die SEO-nahen Webseiten gezogen. Der Schrumpelnde Balken vieler also Auswirkung weniger nimmersatter Schmuckhändler?

„Drei Seiten sind von ihrem ehemaligen PR8 auf 5 abgefallen und haben damit eine ganze Kaskade von nachrangig verlinkten Seiten mitgenommen.“

und

„Nach dem inflationären Zufluss von PageRank in das System, der beim letzten Update durch den massiven Linkkauf von Teilen des deutschen Internets bei sehr starken Seiten wie dem W3C oder Entwicklerseiten herbeigeführt wurde, hat Google nun gegengesteuert und die Relationen wieder auf ein Normalmaß zurückgestuft.“

schreibt Sistrix.

Auch Gerald vermutet hinter dem update mehr PR Getöse als wirkliche Veränderungen. Dafür spräche auch die gezielte Inszenierung des Vorab-Updates bei den bösen Buben, den Linverkäufern.

Zwischen „Public Relation Spektakel“ und „verspätete Einberechnung von nofollow-tags“ bleiben jedoch einige Ergebnisse des Toolbar-Updates unerklärt.

Zum Beispiel das verstärkt auftretende Grau im Balken bei Sitemaps. Google fordert in seinen Guidelines Sitemaps für die bessere Einlesbarkeit der Domains

(Stellen Sie den Nutzern eine Sitemap mit Links zu den wichtigen Teilen Ihrer Website zur Verfügung. Wenn die Sitemap aus 100 Links oder mehr besteht, wird empfohlen, sie auf mehrere Seiten zu verteilen.)

– und jetzt gibt’s grau für eben diese sitemaps.
Grau – also ohne Toolbar-PR – ist jetzt eh eine Farbe, die bei vielen Unterseiten erscheint. Schaut man in den Google Cache, scheinen sie dort zumindest teilweise noch vorhanden zu sein. In den Serps habe ich keine „alten“ grauen Seiten gefunden. Vererben Links von grauen Seiten einen PR – und wenn ja, welchen? Das zumindest gefühlte „Sterben der Webkataloge“ könnte hier auch seine Ursachen haben.

Welche alten Einzelseiten werden eigentlich grau und warum?

Was, wenn statt einer gezielten Aktion gegen Linkverkäufer einfach der Dämpfungsfaktor bei PR Vererbung verändert wurde, vielleicht gar, wie im PR-Algo ursprünglich betrachtet, unabhängig von „internen“ und „externen“ Links? Oder das logarithmische Schema zur Toolbar-Anzeige des PR angepasst wurde?

Dazu könnte eine Art „Verhältnis von Text zu Link“ als zusätzliches Bewertungskriterium eingeführt oder verschärft worden sein, um Seiten für den Cache und damit die Serps „zuzulassen“.

Hätte alles nichts mit Linkverkäufern zu tun – würde aber vor ehemals mit starkem Toolbar-PR bewertet Seiten mit großem Content und vielen ausgehenden Links stark betreffen.

Die Analysen, was wirklich passiert ist, stehen wohl immer noch aus. Vielleicht muss man auch gar nicht – den die grundlegenden Zusammensetzungen der Suchergebnisse haben sich durch das Toolbar-PR-Beben nicht verändert.

Autoren gesucht!

Nach fast einjähriger Entwicklungsarbeit ist es jetzt endlich soweit. Das länger angekündige Ferienhausportal ist online und die ersten Schwesterportale sind auch bereits da. „Netze“ werden es, regionale Reiseführer als Marketingplattformen für die Region und die Reisebranche.

Neben der Technik geht es hier hauptsächlich um die Inhalte: Diesmal gibt’s keine Buchungsseiten mit schamhaft angebautem Text, diesmal sollen Reiseinformationen im Vordergrund stehen. Für die Inhalte haben wir bereits einige Autoren gesucht. Aber Autoren brauchen wir noch mehr.

Das Prinzip des Angebotes ist einfach: Wer mitarbeiten will, soll auch von den erfolgen der Portale profitieren. Keine Festanstellung – 50/50 Partnerschaft per Handschlag. Für unser reisefuehrer-netz.de sollen regionale Partner den Inhalt schaffen und Lokale Kontakte machen, wir übernehmen Technik, Marketing und überregionale Vermarktung. Vielleicht ließt jemand, den es interessiert? Informationen zu „Autoren gesucht“ gibt’s direkt auf der Webseite vom ferienwohnung.netz.de.

Mit dabei sind jetzt schon Dago mit seinem ersten Netz: kaernten-netz.de (er hat sich auch schon auf die Suche nach Content Partner gemacht), der Nordlichtverlag von der schönen Insel Usedom mit dem schicken Ostsee Netz Portal, Katalonien Netz mit Roland Rinnau und einige von den Kollegen aus Osteuropa. Neu im Team auch Stephan Tripp, der sich jetzt um die Offline-Vermarktung der Projekte kümmern wird. Eine wichtige Ergänzung für das Team! Er selbst hat sich im Ãœbrigen gleich ungarn-netz.de unter den Nagel gerissen ;-). Wer noch mitmachen möchte, meldet sich einfach …

Real Life Treffen für SEOs – Backlink4beer 2007

Backlink4beer geht in die zweite Runde. Schon vor einem Jahr (2006) hatten wir während der Online Marketing Düsseldorf (OMD) die erste Backlink4beer-Party geschmissen. In gemütlicher und angenehmer Runde gab es Bier und Pizza für einen Link – aber vor allem hat man sich mal getroffen und geklönt. Auch in diesem Jahr steht das Backlink4beer Treffen wieder an. Weil wir die Lokation nicht wechseln wolle gibt es nur eine eingeschränkte Anzahl von Teilnehmern – und die netten Leute vom letzten Mal haben wir latürnich zuerst eingeladen. Die ersten Anmeldungen trudeln bereits ein.

Und viel zu erzählen sollte es aus dem letzten Jahr geben. Bei Dago und mir jedenfalls. Zwar haben wir nicht die selbstgesteckten Ziele erreicht, die wir für Backlink4beer hatten – dafür aber hauffenweise andere Dinge.

Als besonderes Schmankerl haben wir in diesem Jahr eine Video-Live Übertragung vor. Unser Freund Jed von Focusworx und Dago haben in den letzten Monaten eine praktische und dabei qualitativ hochwertige Technik für Live Ãœbertragungen im Internet entwickelt. Zum „ausprobieren“ gab es gleich den Auftrag der Britischen Surfer, deren Meisterschaften nun regelmäßig Übertragen werden.

Ob SEOs Spaß am Video haben – welches T-Shirt der SEO-Pirat diesmal an hat – wie viel Bier für einen PR5 weggesoffen werden kann – dies und viel mehr kann man dann online auch im Video sehen … Ich freue mich schon. BTW: Wir suchen noch nen freiwillig nüchternen Moderator ;-).
Wer noch nicht angemeldet ist: Regeln für die Backlink4beer Anmeldung und mehr Infos zu Backlink4beer an gewohnter Stelle.

PR ist unwichtig!?

PR, damit ist hier nicht „Public relations“ gemeint sondern der Google Page Rank – ein geschützter Begriff, der Basis des Google Algorithmus ist.

Derzeit wird von der SEO-Gemeinde auf das (überfällige) PR-Update gewartet. Es geht dabei allerdings nur um das update des in der Toolbar angezeigten PR (Toolbar-PR). Man muss erklären, das Google diesen PR nicht nur intern als Grundlage seines Algos nutzt. Google zeigt den PR auch an. Wer die Google-Toolbar installiert hat kann sich dort den derzeit veröffentlichten PR einer Webseite anzeigen lassen. Diese Anzeige ist jedoch nicht tagesaktuell sondern wird in mehr oder wird in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen aktualisiert. Derzeit liegen zwischen updates des angezeigten PR etwa 3 Monate – in der Zwischenzeit werden jeweils die alten Daten des letzten update angezeigt. Das, was direkt bei einem Toolbar PR Update angezeigt wird, ist dabei schon älter: Hier werden Daten genutzt, die zumeist etwa 2-4 Wochen vor dem tatsächlichen Toolbar PR-Update erhoben wurden.

Trotzdem: Ein Toolbar PR Update ist für den SEO immer so was wie Weihnachten und Ostern auf einen Tag. Bei solchen Updates zeigt sich öffentlich, ob sich die SEO-Arbeit der Linksammelei der letzten Monate zumindest schon mal im angezeigten PR niederschlägt. Vielleicht hat sich ein positives Ergebnis ja auch schon früher in der Suchergebnissen (SERPs) niedergeschlagen. Normalerweise schlagen sich viele gute Links auch in den SERPS nieder – das heißt, die eigene Webseite klettert in den Suchergebnissen nach oben. Der Page Rank – und damit auch der angezeigte grüne Balken in der Google Toolbar – errechnet sich aus Anzahl und Qualität der Seiten, die auf die eigene Seite verlinken. Ein hoher Page Rank – auch wenn nur als Momentaufnahme nach einem Toolbar-Update – ist also in der Regel ein Indiz dafür, das viele, (gute) Seiten auf die eigene Webseite verlinken und das Google das erkennt.

In vergangenen Zeiten nun war es so, das der Google Algorithmus fast ausschließlich auf dem angezeigten Page Rank basierte. Andere Faktoren – wie Alter der Webseiten, Alter und Anzahl der eingehenden Links, Themenrelevanz der Links, Linkumfeld oder die rund 120-140 weiteren Rankingfaktoren hatten nicht die Bedeutung, die sie heute hatten – oder waren nicht einmal erfunden. Wer clever war, besorgte sich ein paar sehr starke Einzellinks, erhielt einen hohen Page Rank und damit zeitgleich ein hohes Ranking in den Suchergebnissen. Zu jenen Zeiten wurde der in der Toolbar angezeigte PR sogar noch monatlich upgedated. Was damals in der Toolbar angezeigt wurde, war nicht nur aktueller – sondern man konnte hier weit höhere Bedeutung für die derzeitigen SERPs ablesen. Das ist heute nicht mehr so einfach.

Daraus jetzt aber abzuleiten, der Google – Page Rank an sich wäre kein wichtiger Faktor für Google bei der Bewertung von Webseiten mehr, beleibt denen vorbehalten, die das System noch nicht verstanden haben. Der Google Page rank ist die Grundlage für die Erstellung der SERPs – nur nicht mehr die Einzige. Unwichtig ist er nicht. Der angezeigte Toolbar PR allerdings ist immer weniger relevant. Die Daten, die Google hier liefert, sind alt und überholt. Und trotzdem: Schön sind sie dann doch, die updates, in denen Google die Toolbar Anzeige ändert. Wer möchte schon Weihnachten verpassen, auch wenn er aus der Zeit raus ist, in der er/sie mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gerannt ist…

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