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Kurioses Toolbar-PR Update Januar 2007

Seit 9.1.2007 werden auf einigen Google Datencentern neue PR Werte angezeigt. Sollte dies wirklich das erwartete Toolbar-PR Update sein, so ist es mit Abstand das Kurioseste, das ich jemals erlebt hatte.

Zur Vorgeschichte:
Das letzte Toolbar-PR Update fand Anfang Oktober 2006 statt. Während allseits goutiert wurde, das endlich einmal wieder ein für alle Webseiten geltendes Update des angezeigten Page Rank stattfand (bei den Malen davor waren nur Seiten neu berechnet und angezeigt worden worden, deren Entstehungszeitpunkt zwischen dem vorhergehenden Stichtag für das update und dem aktuellen lag – alle alten werte waren einfach gleich geblieben), so wurde bemerkt, das die Aktualität der Daten stark zu wünschen übrig ließ. Der angezeigte Toolbar-Page-Rank galt für einen Stichtag um Juli 2006 – also mehrere Monate vor dem Zeitpunkt der Anzeige. Auch sind bis zum heutigen Tag nicht alle Google Datencenter auf den Stand des Oktober-Updates aktualisiert – etwa 20-30 % der Datencenter verwaltet damit bis heute „alte“ Anzeigedaten. Matt Cutts wies in seinem Blog darauf hin, das dieses abgleichen durchaus einige Wochen in Anspruch nehmen können … tatsächlich verändert hat sich in dieser Zeit nichts.

Zur Januar-Ãœberraschung
Seit 9.Januar 2007 werden auf einer wachsenden Anzahl von Datencentern bei Google für einige Seiten neuere und offensichtlich aktuellere Werte beim Google Toolbar-PR angezeigt. „Einige Seiten“ ist dabei besonders zu betrachten: Bei mir sind das bei etwa 80 beobachten Domains nur rund 15, bei denen Veränderungen da sind. Einen „Stichtag“ für dieses Update scheint es nicht zu geben: Einige Domains, die erst im Dezember aufgelegt worden sind oder einige Unterseiten anderer Domains, die aus dem Dezember sind, haben eine Neuberechnung erhalten. Andere Komplette Domains, egal wie gut verlinkt, die bereits im August online waren oder bei denen relevante Änderungen in der Verlinkung seit August passiert sind – haben keine Veränderungen zu verzeichnen.

Eine Regel für das nur eingeschränkt erfolgte Toolbar-PR Update ist nicht erkennbar. Weder gilt ein spezieller Stichtag, noch wird nach bestimmte Altersgruppen von Domains sortiert. Sicher ist nur, das das Toolbar-PR Update nicht umfassend ist und offensichtlich auch nur geringere Teile aller Domains erfasst.

Kurios bei der Abfrage von mehreren Datencentern gleichzeitig: Bei einigen Domains werden zeitgleich derzeit drei verschiedene Werte des Toolbar-PR angezeigt. Datenkonsistenz bei Google: Fehlalarm.

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edit. 11.01.2007: Derzeit werden auf einige Datencentern die Neuen, auf einigen Datencentern gar keine und auf einigen Datencentern die alten oder uralten Page Ranks angezeigt.

Google ohne Cache Datum

Am 9.12.2006 ist’s mir aufgefallen: Googles Cache hat kein Datum mehr. Die Abfrage cache:www.meinedomain.de gibt normalerweise Aufschluss darüber, mit welchen Daten meiner Webseite Google arbeitet. Was im Cache des Suchmaschinenriesen ist, wird sicherlich auch das sein, was für die Berechnung der Serps verwendet wird. So kann man überprüfen, ob google die aktuelle Webseite für die Berechnungen verwendet oder noch mit alten Daten hantiert.

Zu Beginn vom Dezember waren auf einigen Domains wieder alte Daten aus längst vergessenen Tagen aufgetaucht, deshalb habe ich die cache: Abfrage in den letzten Tagen häufiger genutzt um zu schauen, ob weiterhin die vor langen Zeiten gespiderten und inzwischen nicht mehr vorhandenen Seiten im Cache von Google vorhanden waren – sind sie, doch wann sie das letzte Mal in Googles Cache aufgenommen wurden, kann man nicht mehr sehen.

Darüber, warum goggle dieses nützliche Datum nicht mehr anzeigt, darüber kann man nur spekulieren. Der offensichtlichste Grund scheint zu sein, das die Suchmaschine nicht dokumentieren möchte, wie alt die Datensätze sind, die sie für die Berechnung ihrer Serps heranzieht. Vielleicht ist diese Abfrage allerdings auch – wie einige andere Ex-Features des Riesen im Suchmaschinenbusiness einfach nur kaputt.

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edit:

Heute, am 14.12., ist das Cache Datum wieder da. War wohl dann nur ein temprärer Ausfall bei Google.

Stirbt DMOZ?

Es ist ein Urgestein des Internet: das Open Directory Project, kurz ODP oder DMOZ. Zehntausende von unbezahlten Mitarbeitern haben dort über Jahre an dem größten, moderierten Webkatalog des Internet gearbeitet. Bei allen Kritiken, die es an das Projekt in den letzte Jahren gab – kein anderer Webkatalog hat eine so große Basis, so viele moderierte Einträge, so viele freiwillig Mitarbeiter. Nicht umsonst wird der Katalog von den Großen Suchmaschinen, allen voran Google als wichtige Referenzseite angesehen. Google hat auch den stärksten Clone von DMOZ als eigenes Google Directory aufgesetzt – hunderte von anderen Webseiten sind diesem Beispiel gefolgt.

Seit einigen Monaten nun ist DMOZ kaputt.

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Suggestions:
• If you are an editor, please visit the editor forums to find out the status of the editing interface.
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So wird der Editor oder der Eintragswillige empfangen. Updates im Webkatalog sind seit Monaten nicht möglich. Niemand weiß so recht, was da wirklich los ist – die „ein oder zwei Tages“ jedenfalls sind schon ein paar Wochen überschritten. Die SEO-Welt rätselt, wann das technische Problem“ bei DMOZ gelöst wird – oder ob das Ende des großen alten Webkataloges bereits eingeleitet ist.
Wer miträtseln will kann dies bei iPod für den richtigen SEO Tipp im rentaseo Blog von Matthias Suess tun.

Sollte das ODP am 1. März immer noch nicht online sein, deaktiviere ich die Kommentar-Funktion und verlose einen iPod Nano unter allen Kommentatoren, die das ODP-Projekt für gestorben hielten.

Wollen wir hoffen, das die Befürchtungen um die Weiterexistenz des DMOZ sich nicht bewahrheiten. Ich jedenfalls stehe auf das OPD…

Nie mehr ebay!

Auf einigen meiner Webseiten habe ich Google Adsense eingebunden. Praktisch sind die Anzeigen von google, weil eigentlich nur themenrelevante Anzeigen angezeigt werden. Man braucht sich eigentlich keine Gedanken zu machen. Leider stimmt dabei „Eigentlich“ – denn was für meine Seiten themenrelevant ist, bestimmen diejenigen, die Anzeigen buchen.

Die Advertiser bieten auf Keywords. Je mehr Etat und Keywords sie „belegen“, desto billiger wird der Klick für sie, Das Zauberwort dort heißt „Quality Score“ für die Anzeigen bei Google. Wie der genau funktioniert, habe ich bis heute nicht verstanden. Ergebnis ist allerdings, das offensichtlich Advertiser die Anzeigen zu so billigen Klickpreisen bekommen, das sie satte Arbitrage-Geschäfte auf so genannten MFA-Seiten („Made for Adsense“) machen. Für billige Klickpreise kaufen sie Traffic auf Seiten mit Adsense ein, der auf Seiten landet, auf denen der Kunde wieder nur Adsense klicken kann. Dazu kommen die Großen im Advertiser-Bereich, ebay, amazon und Co, die wohl auch für Centbeträge alle Keywords belegen, die nicht schnell genug weglaufen können.

Konsequenz daraus: Die „themenrelevanten“ Anzeigen auf meinen Seiten sind belegt von Billigheimern und MFA-Seiten. Sollte mal jemand klicken, bringt das nur wenige Cent. Und so gerne wollen die Leuts das auch nicht klicken!

Abhilfe verschafft da nur Handarbeit: Ich durchforste inzwischen regelmäßig die Seiten, auf denen ich Adsense eingebunden habe auf unerwünschte Anzeigen, die eingeblendet werden. Und die Anbieter, die ich nicht haben will, sperre ich dann in meinem Google Adsense Account unter „Adsense Setup“ – „Filter für Konkurenzanzeigen“ aus. Nach Eintrag in der Liste dauert es etwa 12-48 Stunden, und die unerwünschten URLs tauchen nicht mehr auf.

Positiver und erwünschter Effekt dabei: Meine Klickraten (Seiten-CTR) sind nach oben geschossen und der Durchschnitt pro 1000 Views (eCPM) hat einen schönen Satz nach oben gemacht. Offensichtlich wollten meine Besucher die Billigheimer Anzeigen auch nicht – die anderen animieren sie jedenfalls mehr zum klicken – oder sie sind Sie meine Besucher interessanter und für mich lukrativer. Für mich auch gesundheitlich von Vorteil: Ich bin weniger angenervt von 2 Cent Klicks nach ebay, amazon, und Co und das Bier schmeckt besser.

So kann man Google bei Qualitätsverbesserungen für sein Adsense helfen. Ist allerdings viel Handarbeit, die wohl niemals aufhören wird. Diese nervigen billigst – MFA Seiten und Klickverkaufende „Preissuchmaschinen“ schießen mit ihren Etats wie Pilze aus dem Boden …

Google schaut in die Zukunft

Das Google Webmster-Tool ist wirklich prima. Neben einer ganzen Reihe von Analysen rund um die eigene Webseite bringt es jetzt auch noch einen Ausblick in die Zukunft:

Heute, am 16.11.2006 kann ich nachlesen, wie häufig meine Webseite bis Anfang Dezember gespidert wird, wie viele Seiten durchschnittlich herunter geladen werden und wie viel Daten der Bot dafür braucht – sogar wie lange mein Server an den Tagen brauchen wird um zu antworten.

Kann Google die Zukunft voraussehen? Mal ne ernst Frage: Ist das Bug oder ist das Feature?

screenshot 16.11.2006

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